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Projekt: Brieffreundschaft nach Estland

Veröffentlicht am 13.01.2020

Viele Briefe erreichten uns bereits aus dem estischen Schule in Neeme.Viele Briefe erreichten uns bereits aus dem estischen Schule in Neeme.Seit letztem Schuljahr darf sich die Grundschule Bestensee „Erasmus-Schule“ nennen. Aus diesem Projekt heraus bereisen die Lehrkräfte europäische Länder, lernen dort das Schulwesen kennen und nehmen Anregungen mit in die Heimat. Aus so einer Reise entstand die Idee einer Brieffreundschaft. Frau Hansohn wurde in Estland fündig und startete das Projekt.

Rund 35 Kinder der GS Bestensee nehmen am Projekt teilRund 35 Kinder der GS Bestensee nehmen am Projekt teilMit der „Neeme Kool“, einer Grundschule im estländischen Neeme, pflegen nun rund 35 Kinder der 3c, der 5b und allen vierten Klassen 4 einen Briefkontakt ins östliche Europa.

„Ich finde es toll, wenn sich die Kinder austauschen. Da steckt unglaublich viel Potenzial drin. Die Kinder erhalten Informationen über kulturelle Unterschiede, gleichzeitig fördern wir Rechtschreibung und Ausdruck,“ erzählt Frau Hansohn, die vor allem schätzt, dass dieser Austausch Teil der Realität ist. „Im normalen Unterricht werden oft Briefe an fiktive Personen oder mit vorgegebenen Themen geschrieben. Das ist hier etwas anderes. Die Kinder haben Spaß, das ist auch wichtig.“

Die Briefe sind sehr persönlich. Die Kinder schreiben über ihre Hobbys, Lieblingsfilme und Familien. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Mühe sich die Kinder geben. Teilweise werden mehrere Seiten verfasst und die Seiten verziert," so Hansohn weiter.